TSV Beratzhausen präsentiert neuen Coach für nächste Saison: Auf Schreiber folgt Buckow

Bericht übernommen vom Fußballportal Fupa, hier geht’s zum Originalartikel: https://www.fupa.net/berichte/tsv-beratzhausen-auf-schreiber-folgt-buckow-2306079.html

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Der TSV Beratzhausen präsentiert seinen neuen Coach für die nächste Saison. Zuvor soll der frühzeitige Klassenerhalt realisiert werden.

Der TSV Beratzhausen hat die Trainernachfolge von Thomas Schreiber für die kommende Saison geklärt. Wie Beratzhausens sportlicher Leiter Klaus Meyer mitteilt, steht Stephan Buckow ab Sommer an der Seitenlinie des Regensburger Kreisligisten. Der 44-Jährige war zuletzt drei Jahre für den FC Jura verantwortlich, führte diesen in seiner Premierensaison zurück in die Bezirksliga. Eine schwerere Verletzung hatte Buckow in der aktuellen Runde ausgebremst und pausieren lassen.

Zur Saison 2017/18 hatte Thomas Schreiber in Beratzhausen angeheuert. Beide Seiten hätten gerne über die aktuelle Spielzeit hinaus weitergemacht, erzählt Klaus Meyer. Aus familiären Gründen – Schreiber möchte wegen seiner Kinder eine Auszeit vom Trainergeschäft nehmen – hätte sich der scheidende Coach aber dazu entschlossen, sein Amt zum Saisonende abzugeben. Frühzeitig setzte Schreiber die Verantwortlichen in Kenntnis, damit diese sich in Ruhe auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolge begeben können – Und diese wurde in Person von Stephan Buckow gefunden.

In einem ersten Gespräch hatte Buckow seine Freude darüber, dass der Verein auf ihn zugekommen ist, bekundet, jedoch signalisiert, dass er sich nicht sicher sei, ob er seine Verletzung rechtzeitig vollends auskuriert hätte. Vor Kurzem hatte Buckows Physiotherapeut grünes Licht gegeben – womit feststand, dass der 44-Jährige im Sommer neuer Trainer des TSV werden würde. In den Augen von Meyer sei diese Verpflichtung ein Glücksgriff. Er kann sich im Verein einbringen, hat gute Ideen und kennt unsere Mannschaft relativ gut. Auch die Kreisliga 2 ist für ihn ein guter Begriff“, führt er aus. Buckow hatte einige Angebote vorliegen, doch nur wenige kamen für den Realschullehrer in Frage. Schnell stand für ihn fest: wenn er zur neuen Saison wieder als Trainer angreifen würde, dann beim TSV Beratzhausen. Dadurch, dass seine Anfahrt zum Trainingsgelände von Endorf aus sehr gering ist und er den TSV kennt, war das für ihn menschlich her gar keine Überlegung; es ging lediglich um das Gesundheitliche“, plaudert Meyer aus dem Nähkästchen.

Beim TSV Beratzhausen ist „Einer für alle, alle für einen“ nicht bloß eine leere Floskel, sondern wird gelebt. Geld gibt es keines – in der heutigen Zeit, auch in diesen Sphären, keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir sind eine Familie, in der einer dem anderen hilft“, sagt Beratzhausens Fußballchef. Diese Philosophie, die wir im Verein haben, trägt Buckow voll mit.“ Sichtlich stolz ist Meyer auch darauf, dass beim TSV seit knapp zwei Jahren die „Jungen an der Macht sind“. Die Vereinsführung haben mittlerweile fast ausschließlich 30- bis 35-Jährige inne.

Sportlich sind die Beratzhausener nach zwei Dritteln der Saison im Soll. 22 Punkte auf der Habenseite bedeuten für den Aufsteiger acht Vorsprung auf die Abstiegszone der Kreisliga zwei. In diese will die Mannschaft von Thomas Schreiber auf keinen Fall mehr reinrutschen. Primäres Ziel ist, frühzeitig die benötigten Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, erklärt Meyer, Mit Tom Schreiber haben wir da einen guten Mann.“ Das Auftaktprogramm hat es allerdings gleich in sich: die beidenen Führenden aus Ponholz und Dietfurt sind nämlich die ersten Gegner. Danach folgen Duelle mit der direkten Konkurrenz aus Hemau, Ramspau und Peising/Bad Abbach. Hier gilt es, kräftig zu punkten, um das Polster nach unten zu wahren. Hoffnung macht, dass der Trainer in diesen Spielen wesentlich mehr Personal zur Verfügung hat, als es noch in der Hinrunde der Fall war. Wenn wir noch acht Punkte holen, dürfte nichts mehr passieren“, mutmaßt Klaus Meyer, der glaubt, dass angesichts der schlechten Ausbeute der letzten Drei in dieser Saison sogar 28 Zähler für den direkten Klassenerhalt reichen könnten.